Online-Banking ist nicht gerade ungefährlich, vo allem, wenn unerfahrene Anwender diesen Service nutzen. Aber auch Profis sollten vorsichtig sein. Über Risiken und die nötigen Schutzmethoden beim Online-Banking könnt ihr euch hier informieren.
1. Wie kommen Hacker an die Bankdaten des Nutzers?
a) Trojaner, die immer dann aktiv werden, wenn der Anwender die Website einer Bank aufruft, gibt es bereits. Der Code protokolliert die
Login-Daten und
sendet sie zusammen mit einer abgefangenen
TAN an den Hacker. Bevor die
TAN bei der Bank ankommt, wird die Internet-Verbindung des Users unterbrochen.
Somit ist die
Transaktionsnummer noch gültig und der Angreifer hat alles, was er für eine Überweisung braucht.
b) Bei Phishing-Attacken stehlen die Angreifer Daten mittels gefälschter Web-Seiten. Diese ähneln sich meist mit der originalen Site.
Auf diese Seiten gelangt man meist über die sogenannten "
Phishing-Mails".
Diese sind ja derzeit in aller Munde. Erfahrene Nutzer fallen nur in den seltensten Fällen darauf rein.
a) + b) Dies ist die etwas aufwendigere Variante:
Ein Code manipuliert die hosts-Datei auf dem Rechner des Nutzers und diese leitet dann z.B. von "www.vr-bank.de" auf "www.vr-bank-online.de".
So etwas zu bemerken ist dann sehr schwierig.
Aber: Gott sei dank kann dieses Problem mit passenden Antivirenprogrammen gelöst werden.
2. Optimierte TAN-Systeme für besseren Schutz
iTAN und mTAN, was bedeutet das?
iTAN: "indizierte TAN" - Es gibt durchnummerierte TANS, die man bei jeder Überweisung eingeben muss!
mTAN: "mobil TAN" - Bei jeder Überweisung muss man die TAN eingeben, die man zuvor auf das Handy geschickt bekommen hat! (Preis/SMS = 9Cent)
Haftung beim Banking
Die Banken verschärfen ihre Geschäftsbedingungen und fordern die Kunden auf, sehr vorsichtig beim Online-Banking vorzugehen.
Antiviren-Software ist z.B. Pflicht
3. Den eigenen PC sicher machen, um vor Bankbetrügereien geschützt zu sein
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sind wirklich ein Muss für jeden PC Nutzer.
Dazu findet ihr hier im Forum viele viele Themen!
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Oder einfach mal unsere Datenbank durchforsten. Dort stehen einige kostenlose Programme zum Download bereit.
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4. 5 Tipps für sicheres Online-Banking
1. Schutz-Software für den PC
(siehe "3.")
2. Schutz vor Phishing
-> Zuerst mal braucht man die richtigen Programme, wie oben angesprochen.
-> Die beste Möglichkeit sich vor "Phishing" zu schützen ist, Bankwebsites immer über die Tastatur aufzurufen. NICHT über Links in einer Email!
3. Datenschutz: Passworte und TANs verbergen
Solche Log-In Daten würde ich am besten nicht in der Brieftasche rumtragen!
4. Mehr Sicherheit durch Kartenleser
Diese Möglichkeit kostet allerdings ein wenig. Nähere Infos gibts auf den Webseiten eurer Banken.
5. Spuren verwischen
Löschen des Caches nach dem Ende der Transaktion ist Pflicht. Das geht beim Internet Explorer so:
„
Extras, Internetoptionen, Allgemein, Temporäre Internetdateien, Dateien löschen“.
Zudem sollte fürs Ausfüllen der Banking-Site keinen Ausfüll-Manager verwendet werden.
Beim Internet Explorer die Möglichkeit abschalten, verschlüsselte Seiten auf der Festpatte zu speichern. Das geht so:
„
Extras, Internetoptionen, Erweitert, Sicherheit, Verschlüsselte Seiten nicht auf der Festplatte speichern“.
FAZIT: Für etwas erfahrene User gibt es keine Probleme. Wichtig ist Antivirensoftware und das Erkennen von Phishing-Mails.
Bei Anwendern, die sich nicht so sehr für PC´s und das Drumherum interessieren, besteht größere Gefahr.
Hier müssen die Banken gut Hilfe leisten!
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